Angebote
Wir bieten Unterricht und Kurse an, um Ihnen die Erziehung Ihres Hundes leicht und verständlich zu machen und Ihnen damit eine Hilfestellung zu geben, die Denk- und Verhaltensweise des Hundes zu verstehen.
Der sportliche Hintergrund ist uns jedoch besonders wichtig.
Fragen und Anmeldung zu allen Angeboten: Ilona (über Whatsapp 0162 / 6960 988, training@hundefreunde-oberursel.de)
In diesem Kurs lernen die Welpen und ihre Besitzer die Grundlagen für ein harmonisches gemeinsames Leben. Die Welpen bekommen ausreichend Zeit, andere Welpen kennenzulernen und viele neue Eindrücke aufzunehmen. Natürlich werden die ersten Kommandos eingeübt und die Welt des Hundesports aufgezeigt.
Themen:
- Spiel
- Sozialisierung
- Erziehung
- Bindungsaufbau
Benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis oder Spielzeug zur positiven Bestätigung
Voraussetzungen:
- Eintrittsalter der Hunde von 8 Wochen bis ca. 6 Monate
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Termine:
- Fortlaufender Kurs, Anmeldung jederzeit (sofern Plätze verfügbar)
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Kosten:
- siehe Seite Termine
Kurs I (Basis)
Im Hund-im-Alltag-Basiskurs geht es hauptsächlich um die Mensch-Hund-Beziehung. Das ist die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben und die weitere Ausbildung zum Sporthund. Die Teilnehmer lernen eine gemeinsame Sprache mit dem Hund, um die Signale und Körpersprache der Hunde besser zu verstehen. Die Hunde lernen auch, sich untereinander besser zu verständigen.
Die Sozialisierung der Hunde ist das Hauptziel in diesem Kurs. Daher arbeiten wir viel ohne Leine und es gibt auch genügend “Spielzeit”, in der sich die Hunde kontrolliert austoben können.
Themen und Lernziele:
- Sozialisierung
- Gewöhnung an verschiedene Reize
- Leinenführigkeit
- Aufbau der Orientierung an den Hundeführer
- Wie baut man einen Rückruf auf
- Gehorsamkeitsübungen
- Etikette für Hundehalter
- Aufbau von gemeinsamen Ritualen
Kurs II (Fortgeschrittene)
Nach dem „Hund im Alltag“-Basiskurs folgt der Fortgeschrittenenkurs, denn es gibt noch viel zu lernen. Im Fortgeschrittenenkurs tauchen wir tiefer in die Lerntheorie ein und lernen, wie der Lernprozess beim Hund aussieht und worauf man achten muss. Der Hund lernt, auch auf Distanz von uns zu arbeiten. Wir werden viel spielen und den Gehorsam verfeinern.
Wir besprechen Alltagssituationen, die für die Teilnehmer relevant sind und Situationen, die die Teilnehmer erlebt haben und nicht sicher waren, wie sie reagieren sollten.
Themen und Lernziele:
- Gehorsamkeit
- Hürdenaufgaben
- Hundespiele
- Faire Korrekturen
- Verhalten in ungewohnten Situationen (Einkaufszentrum, U-Bahn o.ä.)
- Situationen im Alltag
Voraussetzungen:
- Mindestalter des Hundes: ca. 7 Monate
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
- Für „Fortgeschrittene“ die vorherige Teilnahme am Basiskurs
Für beide Kurse benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis oder Spielzeug zur positiven Bestätigung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Die 2. Übungsstunde ist eine Theoriestunde in unserem Clubhaus ohne Hund (Basiskurs)
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz

Sporthundkurs I (Basis)
In diesem Kurs vermitteln wir Aufgaben aus Obedience, BgH 1,2 und 3 und IPO aus dem Bereich Unterordnung.
Hinweis: Für diesen Kurs ist ein gewisser Leistungsstand Voraussetzung. Daher entscheiden nach Anmeldung die Trainer über die Teilnahme.
Themen und Lernziele:
- Grundgehorsam (Sitz, Platz, Herankommen u.s.w.)
- Leinenführigkeit und Freifolge
- Orientierung am Hundeführer
- Fuß laufen mit und ohne Leine
- Ruhe, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz
- Ruhige Ablage (Warten)
- Tolerieren anderer Hunde
Benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis oder Spielzeug zur positiven Bestätigung
Voraussetzungen:
- Guter Grundgehorsam mit und ohne Leine
- Sozialverträglichkeit (die Hunde müssen sich nicht mit jedem verstehen, aber gut beherrschbar sein, auch ohne Leine)
- Mindestalter des Hundes: ca. 7 Monate
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Sporthundkurs II (Fortgeschrittene)
Im Sporthund-Fortgeschrittenenkurs vertiefen wir zum Einen die Inhalte, an denen wir schon im Sporthund-Basiskurs gearbeitet haben, also sicherer Grundgehorsam in allen Lebenslagen, Ruhe und Gelassenheit sowie Orientierung am Hundführer. Darüber hinaus üben wir ggf. das eine oder andere neue Kommando, z.B. Sitz und Platz auf Distanz. Und wir schnuppern in die verschiedenen Sportarten hinein. Der Kurs kann als Grundlage für den Begleithundekurs genutzt werden, aber auch Hunde, die die Begleithundeprüfung bereits bestanden haben, können hier weitere interessante Übungseinheiten aus Obedience, Begleithund 1 bis 3 erlernen.
Themen und Lernziele:
- Weitere Festigung des Grundgehorsams, auch unter Ablenkung
- Sitz und Platz (Impulskontrolle) auf Distanz
- Übungen aus Obedience
- Übungen aus Begleithund 1, 2 und 3
- Übungen aus Rally Obedience
- Verhalten im Außenbereich
Voraussetzungen:
- Abgeschlossener „Sporthund (Basis)“-Kurs oder vergleichbares Leistungsniveau
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Für beide Kurse benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis zur positiven Bestätigung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Die Begleithundprüfung (BgH) ist Voraussetzung für alle weiteren Prüfungen im Hundesportbereich (Ausnahme Rally Obedience). Wir trainieren alle prüfungsrelevanten Themen für eine spätere Begleithundprüfung, eine anschließende Prüfung ist jedoch keine Pflicht.
Themen und Lernziele:
- Theorie (prüfungsbezogen)
- Leinenführigkeit und Freifolge
- Sitz und Platz mit Entfernen
- Abruf
- Durch eine Gruppe mit Menschen laufen
- Ablage mit Entfernen
- Verkehrsteil (Alltagssituationen in der Öffentlichkeit)
Benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis oder Spielzeug zur positiven Bestätigung
Voraussetzungen:
- Grundgehorsam von Sitz, Platz, Leinenführigkeit
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Eine der Übungsstunden ist prüfungsbezogene Theorie in unserem Clubhaus ohne Hund und eine Übungsstunde Verkehrstauglichkeit im öffentlichen Raum
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Sonstiges:
Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B. Agility, Obedience, VPG, Turnierhundsport (THS) oder Fährtenarbeit (FH). Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert.
Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachelhalsband abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen, alternativ kann ein handelsübliches Halsband oder Brustgeschirr verwendet werden.
Für Hunde mit behördlichen Auflagen (Maulkorb) gelten diese auch im Verkehrsteil der Prüfung, da der Hund sich dort in der Öffentlichkeit bewegt. Jeder Hund, der vorgeführt werden soll, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes.
Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundeführer abliegen, also eine Ablage unter Ablenkung zeigen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hunds gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger, etc.) und anderen Hunden überprüft.

Agility ist eine Sportart, bei der es gilt, ähnlich dem Springreiten, einen Hindernisparcours aus verschiedenen Geräten zu durchlaufen. Dabei bilden der Mensch und der Hund ein Team. Die verschiedenen Hindernisse, die in ständig wechselnder Reihenfolge zu überwinden sind, sind den Fähigkeiten der Hunde angepasst und erfordern neben Führigkeit, Geschicklichkeit und Schnelligkeit auch Vertrauen und Mut von den Tieren. In Perfektion durchgeführt ist Agility ein sehr rasanter und dynamischer Sport, der die Disziplin und Harmonie im Team fordert und fördert.
Welche Hindernisse gibt es:
- Stangen, Hürden, Reifen o.ä., die übersprungen bzw. durchsprungen werden müssen
- Tunnel, durch die der Hund laufen muss
- Slalomstangen, durch die der Hund „schwingen“ muss
- Kontaktzonengeräte, die vom Hund überlaufen werden müssen
- Tische, auf denen der Hund kurzzeitig verharren muss
Benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis oder Spielzeug zur positiven Bestätigung
Voraussetzungen:
- Mindestalter des Hundes: ca. 18 Monate (ausgewachsen, rasseabhängig)
- Sicherer Grundgehorsam (mit und ohne Leine)
- Ruhige Ablage
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Bei Rally Obedience handelt es sich um eine vergleichsweise junge Hundesportart. Optimale Kommunikation zwischen Mensch und Hund sowie präzise Übungsausführung sind hier gefragt. Das Mensch-Hund-Team durchläuft dabei einen Parcours aus Schildern, welche die einzelnen Übungen vorgeben, wobei neben der korrekten, auch eine zügige Ausführung das Ziel ist.
Die Übungen enthalten Elemente der klassischen Unterordnung aber auch Sprünge und Freestyle-Elemente. Durch die Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden der Übungen ist Rally Obedience vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis zum Senior für fast jeden Hund und Hundeführer, auch bei körperlichen Einschränkungen geeignet.
Themen:
- Theorie (Bedeutung der Schilder, Arbeitsbereich, Parcoursaufbau)
- Training Klassen Beginner, Fortgeschrittene, Senior bei Bedarf
Benötigte Ausrüstung:
- Halsband oder Geschirr
- Führleine (keine Flexileine)
- Leckerlis oder Spielzeug zur positiven Bestätigung
Voraussetzungen:
- Sicherer Grundgehorsam (mit und ohne Leine)
- Ruhige Ablage
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Wir bieten aus der Sparte IGP-Sport (Internationale Gebrauchshunde Prüfungsordnung), die aus Fährte, Unterordnung und Schutzdienst besteht, den Bereich Schutzdienst an. Es ist eine Sportart, die für Gebrauchshunde (Schäferhund, Dobermann, Rottweiler, Schnauzer usw.) ins Leben gerufen wurde, mit dem Ziel, diese wesensgetreu auszulasten. Diese Ansprüche sind immer noch bei den Hunden vorhanden.
Es hat sich in den letzten Jahrzehnten in den Trainingsmethoden viel zum Positiven verändert. Der Schutzdienst kann dazu beitragen, ausgeglichene, sichere und alltagstaugliche Hunde zu formen. Unser Ziel ist es die Hunde ihrem Wesen nach auszulasten, so dass sie selbstbewusster und gelassener werden.
An dem Kurs können alle Mensch-Hund-Teams, unabhängig von der Rasse des Hundes teilnehmen, egal, ob sie sportliche Ziele verfolgen oder einfach nur Spaß am Training haben.
Benötigte Ausrüstung:
- Breites Halsband und Geschirr
- Stabile Führleine (keine Flexileine)
- Handschuhe sind empfehlenswert
- Beißwurst zur positiven Bestätigung
- Eigener Schutzarm und Technik-Kissen können mitgebracht werden
Voraussetzungen:
- Gute Mensch-Hund-Beziehung
- Gute Kontrolle über den Hund
- Sicherer Grundgehorsam
- Tollwutimpfung, Hundehalterhaftversicherung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Für Mitglieder von anderen Vereinen, die dem HSV RHEIN MAIN angehören, kostet die Übungseinheit 5 €
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Wir werden gemeinsam kleine Kunststückchen erarbeiten, mit denen wir die Beziehung und Bindung zwischen Hund und Mensch vertiefen und den Hund zu Hause auch bei schlechtem Wetter beschäftigen und auslasten können.

Benötigte Ausrüstung:
- Viele kleine weiche Leckerlis
- Klicker
- Decke (für die kleine Pause)
Voraussetzungen:
- Mindestalter des Hundes: Ca. 7 Monate
- Grundgehorsam (Sitz, Platz)
- Verträglichkeit mit anderen Hunden
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Kursgebühr und Termine:
- siehe Seite Termine
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Mantrailing ist die Suche nach vermissten Personen. Anhand einer Geruchsprobe (getragene Socke, Handschuh o.ä.) folgt der Hund der Spur, die eine Person hinterlassen hat, bis zu deren Versteck.
Mantrailing/Funtrailing eignet sich für fast alle Hunde, außer kurznasige Hunde (sie überanstrengen sich dabei zu schnell) und Hunde, die keinen Spaß an Suchspielen haben. Hunde, die ihren Jagdtrieb sonst nicht ausleben können, finden beim Mantrailing einen guten Ersatz. Ängstliche oder unsichere Hunde steigern ihr Selbstbewusstsein durch den Erfolg bei der Suche.
Da wir das „Trailen“ nicht professionell, sondern als Beschäftigung für unsere Vierbeiner machen, heißt es bei uns Funtrailing.

Benötigte Ausrüstung:
- Ein getragenes Kleidungsstück (Socke, Schal, Handschuh) des Herrchens/Frauchens in einer verschlossenen Plastiktüte (Gefrierbeutel)
- Geschirr und Halsband (es wird beides benötigt)
- Etwas, das der Hund nur beim Trailen trägt (extra Geschirr, Warnweste, Halstuch)
- Führleine
- Schleppleine 3-5 m
- Wasser für den Hund
- Besondere Leckerlis als Belohnung
Voraussetzungen:
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Termine und Kursgebühr:
- siehe Seite Termine
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz

Was ist überhaupt ein „Social Walk“?
Ein Social Walk ist ein Gruppenspaziergang mit Hunden, bei dem es vor Allem um eines geht: Absolut null Stress! Die Hunde bleiben während des gesamten Spaziergangs an der Leine und halten zueinander so viel Abstand wie nötig. Dabei lernen sie, die Anwesenheit von anderen Hunden zu tolerieren und als normal zu empfinden. Hauptbezugspunkt des Hundes ist jeweils sein Mensch – die anderen Hunde und Menschen sind zwar auch da, spielen aber keine Rolle. Gegenseitiges Beschnüffeln, Herumtoben, Gepöbel usw. und die daraus entstehende Hektik finden nicht statt.
Klingt langweilig?
Ja vielleicht, aber genau das ist die Idee dabei: Der Hund dreht nicht hoch, weil andere Hunde da sind, sondern kommt zur Ruhe. Hund und Mensch können sich entspannen und wieder aufeinander konzentrieren. Das tut dem Hund, dem Menschen und ihrer Beziehung gut.
Im Übrigen lockern wir den Walk – je nach Gruppe – durch einzelne Übungen auf: Begegnungstraining sowie Verbesserung der Impulskontrolle und der Frustrationstoleranz sind zentrale Übungsinhalte.
Für wen eignen sich Social Walks?
Grundsätzlich kann jeder Hund beim Social Walk mitmachen. Besonders geeignet ist der Social Walk aber für
- ängstliche, unsichere oder aggressive Hunde
- sozial skeptische (oder auch übereifrige) Hunde
- junge Hunde
- Menschen, die Gassigänge bisher als stressig empfinden
Ausrüstung
- Halsband oder Geschirr
- Leine (bis 3m, keine Flexileine)
- Leckerlis (die Sorte, die der Hund am allerliebsten mag)
- Für aggressive Hunde und Hunde mit Beißhistorie: Maulkorb
Voraussetzungen
- Hunde ab ca. 7 Monaten können teilnehmen
- Keine speziellen Fitnessanforderungen
- Der Hund sollte in reizarmer Umgebung kontrolliert an der Leine laufen können. Wir üben auf dem Social Walk das Laufen unter Ablenkung, aber Grundlagen der Leinenführigkeit sollten beim Hund bereits vorhanden sein. Falls nicht, vielleicht zunächst den Hund im Alltag-Kurs besuchen.
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Nachweis einer Hundehalterhaftpflichtversicherung
Organisatorisches
- Der Walk dauert 1 – 1,5 Stunden (Rundweg)
- Der jeweilige Treffpunkt wird jeweils vorher bekanntgegeben (WhatsApp)
- Die Teilnahme an Social Walks erfolgt auf eigene Gefahr. Der Verein haftet nicht für etwaige Unfälle.
Termine und Kosten:
- siehe Seite Termine
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Gebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Nasenarbeit – die perfekte Auslastung für deinen Hund!
Hunde sind von Natur aus wahre Nasenartisten: Sie haben bis zu 300 Mio Riechzellen (der Mensch hat nur ca. 5 Mio) und sie nehmen Dinge vor allem durch den Geruchssinn war. Gegenstände zu suchen und zu finden ist für Hunde eine anspruchsvolle Aufgabe, die so ziemlich jedem Hund mächtig Spaß macht.
Auf diesen Fähigkeiten setzt unser „Nasenarbeit“-Kurs auf: Der Hund lernt, was „suchen“ bedeutet, welcher Zielgeruch für ihn interessant ist und wie er mitteilen soll, wenn er etwas gefunden hat. Das Ganze üben wir spielerisch und positiv – es ist aber für den Hund eine anspruchsvolle Aufgabe, die ihn intensiv auslastet. Warum Nasenarbeit? Den meisten Hunden macht es riesig Spaß Fördert die geistige und körperliche Auslastung Stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Hund Geeignet für Hunde aller Rassen ab 7 Monaten Auch für Hunde mit körperlichen Einschränkungen ideal Was erwartet euch im Training? Ein bißchen Theorie vorneweg. Und dann sehr viel Praxis: Suchen – wie denn, was denn? Prägung auf einen Zielgeruch Anzeigeverhalten Die 80%-Regel Verschiedene Suchanordnungen: Päckchenstraße, Trümmerfeld, Geruchsrad Schrittweise Steigerung des Schwierigkeitsgrads


Benötigte Ausrüstung:
- Viele kleine weiche Leckerlis.
Wir arbeiten mit positiver Bestätigung und werden sehr viel belohnen – daher liegt die Betonung hier sowohl auf „viele“ wie auf „kleine“ Leckerlis :-). Insider-Tip: Neben Käse wird auch Pfannkuchen gerne genommen … - Dein Hund sollte durchaus etwas hungrig sein, das unterstützt die Motivation
- Klicker. Prima, wenn dein Hund den Klicker schon kennt. Wenn nicht, lernt er das im Kurs
- Decke (für die kleine Pause). Nasenarbeit ist anstrengend und wir werden einige Pausen machen
- Alles andere, was ihr braucht, bekommt ihr im Kurs (in der Kursgebühr enthalten)
Voraussetzungen:
- Mindestalter des Hundes: Ca. 7 Monate
- Grundgehorsam (Sitz, Platz)
- Verträglichkeit mit anderen Hunden
- Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung
- Hundehalterhaftpflichtversicherung
Kursgebühr und Termine:
- siehe Seite Termine
- Bei Nichterscheinen (auch krankheitsbedingt oder bei Läufigkeit der Hündin) werden die Übungseinheiten nicht ersetzt
- Anmeldungen sind verbindlich. Die Kursgebühr ist in jedem Fall zu entrichten, es sei denn wir finden einen Ersatz
Haftungsausschluss:
Jede Teilnahme an Veranstaltungen/Trainings außerhalb des Vereinsgeländes erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer. Der Verein haftet nicht für etwaige Unfälle.